Saunaregeln

09.09.2014

Saunaregeln – kompakt für Erstbesucher und Wiedereinsteiger

Ein Saunabesuch will gut geplant sein. Erst nach einigen Besuchen stellt sich für Sauna Neulinge eine Form der Routine ein. Die Saunaregeln bestehen aus folgenden Komponenten: der Vorbereitung der Sauna Tasche und außerdem das Verinnerlichen von bestimmten Verhaltensweisen, welche als Saunaregeln bezeichnen werden.

Vor dem Betreten der Sauna gilt es sich vollständig zu entkleiden, sich zu duschen und komplett abzutrocknen. Der Besucher betritt die Sauna mit einem Gruß und verhält sich dann ruhig. Die Tür sollte beim Betreten und Verlassen der Sauna zügig geschlossen werden. Es sollten auf Gespräche verzichtet werden, da die Ruhe ein wesentlicher Bestandteil der Entspannung in der Sauna ist. Auch sollten Geräusche jeder Art wenn möglich vermieden werden. Nur wenn ausreichend Platz in der Sauna herrscht, kann sich der Gast auf der Liege ausstrecken. Füllt sich der Raum, setzt man sich aus Rücksicht auf die anderen Saunagäste hin.

Bei der Vorbereitung der Sauna Tasche sollte der Sauna Gast beachten, dass er ein Saunatuch als Unterlage bereithält und ein weiteres Handtuch für das Duschen zwischen den Saunagängen. Ein flauschiger Bademantel ist besonders bequem für das Ruhen zwischen den Saunagängen. Für das Duschen nach der Sauna und vor dem Gang nach Hause sollte der Sauna Gast ein Duschtuch und ein Handtuch für die Haare bereithalten. Die meisten Saunas verfügen über gastronomische Bereiche, weshalb es nicht nötig ist, Getränke, wie ausreichend Wasser, mit in die Sauna zu bringen. Eine der Saunaregeln zeigt auf, dass das Saunatuch der anderen Gäste heilig ist. Auch beim Hochklettern auf die oberen Bänke sollte dies nicht betreten oder gar durch draufsetzen benutzt werden. Beim Schwitzen unbedingt nur das eigene Handtuch benutzen, nicht auf die Saunaliege oder das Holz und erst recht nicht auf andere Sauna Besucher schwitzen. Eine der wichtigsten Saunaregeln sagt, dass unter gar keinen Umständen der Schweiß abgestreift oder abgeschüttelt werden soll. Die Saunaregeln geben auch einen Hinweis auf die Länge der Saunagänge: Ein Saunagang dauert zwischen 8 und 12 Minuten. Die letzten beiden Minuten sollten unbedingt sitzend verbracht werden. Nach dem Saunagang an der frischen Luft kurz abkühlen und dann ins Tauchbecken. Bestimmte Saunaregeln wenden sich vor allem an Kreislaufpatienten: Wer an erhöhtem Blutdruck leidet, darf auf keinen Fall ins eisige Tauchbecken steigen. Für Bluthochdruckpatienten empfiehlt sich in jedem Fall das druckregulierende und für den Körper mildere Dampfbad in der Sauna. Dann werden warme Fußbäder und Kühlvorgänge wiederholt, eine Ruhephase eingelegt, bevor der zweite und dritte Saunagang erfolgt. Für die Gesundheit besonders wichtig ist, dass sowohl Kühl- als auch Ruhephasen so lange dauern, wie der Saunagang.

Die Saunaregeln sind strickt, damit die Hygiene in der Sauna eingehalten wird und sich alle Gäste wohlfühlen. Andere Formen der Körperpflege, wie Gesichtsmasken, das Haarefärben, Nagelpflege oder Cremes haben in der Sauna nichts zu suchen. Aus Rücksicht auf die anderen Gäste ist auf solche Maßnahmen während des Besuchs in der Sauna zu verzichten. Viele Saunen haben Beauty-Bereiche, in denen Körperpflege und Anwendungen angeboten werden, zwischen den Saunagängen aufgesucht werden können, damit diese Saunaregeln gar nicht erst versuchsweise gebrochen werden.

Alkoholische Getränke sind während des Sauna Besuches verboten und auch nach dem Sauna Besuch sollte aus gesundheitlichen Gründen auf den Konsum alkoholischer Getränke verzichtet werden. Auch sollte bei der abschließenden Dusche auf Duschgel oder Seife verzichtet werden. Die Haare nach der Sauna gut trocknen, bevor die Anlage verlassen wird. Das gilt vor allem im Winter, wenn die Sauna Besuche besonders angenehm sind.