Saunabaden

24.09.2014

Wichtige Hinweise für das richtige Saunabaden

Saunabaden ist eine jahrhundertealte Tradition, bei der es einiges zu beachten gilt. Das hat nicht nur Sinn, um das soziale Verhalten in niveauvollen Bahnen zu halten, sondern auch hygienische und vor allem gesundheitliche Gründe.
Beim Saunabaden gilt grundsätzlich, dass es sich bei der Sauna um eine völlig kleidungs- und textilfreie Zone handelt. Nur außerhalb der Sauna, im gesamten Saunabereich, werden ein Bademantel, ein Handtuch und Saunaschuhe bzw. Badeschlappen getragen.


Die Nacktheit beim Saunabaden soll dazu beitragen, den eigenen Körper, die eigene Haut und damit das Schwitzen besser zu erleben. Der Bademantel und die Badeschuhe werden vor dem Betreten der Sauna abgelegt. Viele Menschen müssen sich erst an das Nacktsein gewöhnen. Die Wärme beim Saunabaden hilft schnell, diese Hemmungen abzubauen. Die meisten schüchternen Personen legen die Scham schnell ab, weil Gäste, die an das regelmäßige Saunabaden gewöhnt sind, ein völlig natürliches Verhalten an den Tag legen. Wer sich dennoch vor so viel plötzlicher Nacktheit überwinden muss, der kann einfach seine Intimbereiche mit dem Handtuch bedecken. Wer regelmäßig die Sauna besucht, der weiß, dass sich jeder so gut es geht auf sich selbst konzentriert. Anstarren und das intensive Suchen von Blickkontakten wird beim Saunabaden absolut vermieden und wird von nicht wenigen Gästen als belästigend empfunden.
Bereits vor dem Saunabaden sollte die Toilette aufgesucht werden, da der Saunagang die Nieren zu einer erhöhten Leistung anregen und nicht durch den Toilettengang unterbrochen werden sollte. Außerdem stört der Harndrang die Entspannung.
Es ist ebenfalls sinnvoll, vor dem Saunabaden den Körper unter der warmen Dusche zu reinigen und damit gleichzeitig den Körper temperaturmäßig auf das Saunabaden vorzubereiten. Wenn der natürliche oder durch Creme aufgebaute Fettfilm auf der Haut vor dem Saunabaden entfernt wird, fällt das Schwitzen leichter. Den gleichen Effekt auf das verbesserte Schwitzen hat auch das warme Fußbad vor der Sauna. Selbstverständlich zählt das Duschen vor der Sauna zu den Saunaregeln, welche nicht gebrochen werden dürfen, allein schon aus Hygienegründen und Rücksicht den anderen Saunagästen gegenüber.
Wer sich zum Saunabaden entschließt, der muss darauf achten, dass der Puls nicht erhöht ist, wie beispielsweise direkt nach dem Sport oder unter Stress. Auch wenn der Gedanke ans Saunabaden verlockend ist, um zu entspannen – wer stark gestresst ist, hat in der Sauna nichts zu suchen. Auch direkt nach den Mahlzeiten sollte das Saunabaden kein Thema sein. Wer mit vollem Magen in die Sauna geht, belastet seinen Kreislauf viel zu stark. Aber auch wer Hunger hat, sollte zunächst etwas Leichtes essen und danach eine Weile abwarten, bevor er in die Sauna geht. Der Magen darf während des Saunabesuchs weder zu voll, noch zu leer sein.
Noch vor dem Saunabaden empfiehlt es sich schon, dem Körper viel Wasser zuzuführen. Das viele Trinken gleicht den Flüssigkeitsverlust aus, der durch das Schwitzen entsteht. Aber auch zwischen den Saunagängen sollte man sich regelmäßig daran erinnern, viel Wasser zu trinken. In allen gut gepflegten Saunabereichen stehen sowohl Mineralwasser als auch Tee für die Gäste bereit, damit Saunagäste ihren Körper mit Flüssigkeit versorgen können.


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