Handtuch kochfest

Wir zeigen hier, was Handtücher der Qualitätsstufe „handtuch kochfest“ ausmacht, wo und wann diese eingesetzt werden müssen und auch welche Farbvarianten sich bei kochfesten Handtüchern anbieten.

25.05.2014

Warum sollte ein Handtuch kochfest sein?

In Handtüchern, wie in allen Wäschestücken nisten sich Keime ein. Tief in den textilen Fasern können sich Pilzsporen, Bakterien oder Viren festsetzen. Das gilt besonders für Handtücher, denn schließlich kommen sie überall mit dem Menschen in Kontakt, wenn der sich damit abtrocknet.
Im privaten Bereich ist das nicht weiter problematisch – man kennt die Familie oder die Mitbewohner und weiß, ob dass alle im Wesentlichen gesund sind.
Ganz anders stellt sich die Situation aber in öffentlichen Einrichtungen wie zum Beispiel Krankenhäusern, Gastronimie- oder Hotelleriebetrieben. Hier nutzen viel unterschiedliche Menschen ein und das selbe Handtuch – zwar zeitlich versetzt, aber das Tuch durchläuft zwischen der Verwendung lediglich eine Wäsche.
Um Keime hier zuverlässig abzutöten, braucht es hohe Waschtemperaturen: Ab 60° Celsius haben es Mikroben schwer, sterben beziehungsweise vermehren sich nicht mehr oder nur noch langsam. Erst bei einer Wäsche mit 95° Celsius - und laut Definition ist nur die 95°-Wäsche eine Kochwäsche - wird mit Sicherheit das, was Menschen krank machen kann, getötet. Eine solche Kochwäsche überleben aber nur kochfeste Handtücher ohne Schaden.

Deshalb sollten Handtücher, die Tag für Tag sozusagen den Benutzer wechselen während der Wäsche bei 95° Celsius gekocht werden. Frotteewaren der Qualitätsstufe „Handtuch, kochfest“ sind exakt für diese Anforderung ausgelegt.


Risiken, Handtücher zu kochen

Je heißer ein Handtuch gewaschen wird, desto anstrengender für die Textilien, könnte man sagen. Bei hohen Waschtemperaturen bleichen die Farben des Handtuchs schneller aus und Garne schleißen vermehrt. Unter dem Verschleißen versteht man winzige Brüche in den Textilfasern, die dazu führen, dass die Frottee nach und nach an Volumen verliert, weil sich Faserteile und Fusseln daraus lösen. Im Flusensieb eines Wäschetrockners kann man die Folgen dieses Prozesses gut beobachten. Ein solcher Handtuch-Verschleiß führt am Ende dazu, dass Stoffe leicht zerreißen oder sich Löcher im Gewebe bilden. Um dies zu Verhindern werden im gewerblichen Bereich häufig ausschließlich kochfeste Handtücher eingesetzt.


Weißwäsche ist robuster

In Qualitäts-Handtüchern verwendete Farbstoffe sind heute relativ gut hitzebeständig, aber dennoch läßt die Farbintensität gefärbter Handtücher bei häufigem Waschen mit hoher Temperatur nach. Aus diesem Grund werden im gewerblichen Bereich oft weiße Textilien verwendet. Dieses können im Gegensatz zu farbigen Textilien nicht ausbleichen. So attraktiv textile Farbakzente in Bad und Schlafzimmer auch sein mögen – im gewerblichen Bereich sollte gut überlegt werden, was man dem Gast bieten möchte und was dies finanziell bedeutet: Weiße Handtücher kochfest sind deutlich länger als die farbigen Versionen attraktiv einsetzbar.

Farbige Handtücher (die heute auch oft als kochfeste Qualität erhältlich sind) wirken zwar mancherorts schöner, doch ein blütenweißes Handtuch zeigt deutlich, dass sich darin keine Rückstände verbergen und schafft so beim Gast besser Vertrauen in die Qualitätsstandards des Unternehmens.
Die Farbauswahl von handtuchshop.com ermöglicht allerdings wunderbare Kompromisse zwischen Strapazierfähigkeit und guter Optik: gebrochene Farben wie apricot, Grau- oder Beigetöne sind strapazierfähig über unzählige Waschgänge hinweg und sind dennoch qualitätsstabil und bieten dem Auge doch etwas anderes als Weiß.


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